16. Juli, Husby Säteri bis Lofta (78 km, 807 hm)
Ausgeruht ging es wieder auf’s Rad. In zwei Tagen soll es anfangen zu regnen und wir wollen so weit kommen wie möglich. Die Strecken heute waren super schön: Vor der Mittagspause hatten wir 10 km Off-Road, das hat Spaß gemacht. Mittagspause war an einem Fischerdorf mit Quinoa, Tomatensauce, Gemüse und Bohnen (ein Essen mit zu geringer Kaloriendichte laut Jasper). Die letzten 30 km wurde geheizt. Immer abwechselnd Windschatten und alle 10 km Pause, um die gereizten Ellenbogen, Hände und den Po zu entlasten. Geschlafen haben wir 3 Meter in den Wald rein auf einem Forstweg. Autan wurde definitiv benötigt. Unsere Haut bestand aus Sonnencreme, Schweiß, Autan und Dreck – eine Dusche wäre schon toll gewesen.







17. Juli, Lofta bis Blankaholm (78 km, 1017 hm)
Die Etappe heute haben wir massiv unterschätzt: Landschaftlich wunderschöne Wege, auf jeden Fall die schönste Etappe bis jetzt. Dafür super viele Höhenmeter mit viel Steigung!
Leider ist Nico auf dem Supermarktparkplatz beim Anhalten Umgefallen und hatte danach leichte Schmerzen im hinteren Oberschenkel. Das wurde auf den letzten 30 km bis zum Zeltplatz auch leider immer schlimmer, so dass abends laufen fast nicht mehr möglich war.





18. – 20. Juli, Naturcampingplatz Blankaholm
Aufgrund viel Regens und Nicos Verletzung sind wir morgens vom Zelt in eine kleine Holzhütte umgezogen und vertreiben uns die Zeit mit StarWars und dem WM Finale. Die Schmerzen im Oberschenkel sind wieder weg, hoffentlich hält sich das so.
Der Campingplatz an sich ist schön gelegen, nur wahnsinnig überteuert: Zeltplatz mit rudimentären Sanitäranlagen für 40 € und 8 m² Hütte ohne Wasser und Bettwäsche und mit Selbstreinigung für 62 €. Aber dafür ein Dach über dem Kopf.




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